Sonntag, 16. August 2015

Fotos vom Alltag ...und Kochen

Naa,
wie geht´s euch allen?
Mir geht´s im Moment wirklich noch besser als sonst, wenn das überhaupt möglich ist und ich verbringe noch wunderschöne letzte Wochen hier. Natürlich bin ich aber auch ziemlich traurig, dass sich diese lange Zeit hier langsam zum Ende neigt und ich die verbleibende Zeit nicht mehr in Monaten sondern Wochen zähle. 
Am Samstag war es super schönes, wenn auch noch kaltes (11 Grad) Wetter und ich dachte, dass ich unbedingt noch Bilder von meiner Schule, dem Ort und meinem Schulweg hier machen wollte:

Wenn ich aus der Haustür rauskomme, muss ich 
erstmal die Straße überqueren, den Highway.



Dann geht´s weiter auf einer kleineren Straße. Sry, für die Überbelichtung.

immer noch die gleiche Straße

Dort sieht man auch schon die Schule und den Parkplatz.

...noch eine kleine Straße überqueren...

....und schon bin ich da. Das ganze dauert nur 5 Minuten
, ist aber  auch der schnellere Weg über die große Straße.
Der Raum dort ist P13, wo ich öfter mal Psychologie habe,
das wechselt aber immer.

Das sehe ich jeden Morgen.

Da geht die Treppe hoch zu dem Naturwissenschaftlichen Block,
wo ich manchmal Mathe und Psychologie habe.

Aber wir gehen links vorbei in Richtung der Year 10 Schließfächer.

...vorbei an meinem Food Tech Klassenraum, mit einer riesigen Küche...

...und dem Year 7 Learning Centre, was eigentlich nur heißt,
dass die 7. Klässler-Lehrer dort ihr Lehrerzimmer haben.

Dort sitzen wir immer mitten in der Mitte während Lunch und Recks, den beiden Pausen.

Hier sieht man einen Raum für kranke Schüler,
wo auch die Schulpsychologin ihr Büro hat.

Wenn man vor dem Front Office steht.

Der International Room, wo die Chinesen immer sind,
ich aber auch manchmal hingehe, um z.B. Fragen zum Visum zu klären.

Rechts sind so Trinkdinger, wo man sich rüberhängen und
dann trinken kann und links  geht es zu den Schließfächern
und den anderen Klassenräumen (ist außerhalb
des Schulbetriebes gesperrt).

Eine Bücherei mit total vielen Büchern hat die Schule
auch, nicht nur mit Lehrbüchern, sondern auch Jugendliteratur.

Einige weitere Räume, wo glaube ich größtenteils Senior Students
Unterricht haben, wir aber auch schon ein paar Mal waren.

Der riesige Sportplatz, der viel seltener als bei uns
in Deutschland benutzt wird, aber dreimal so groß ist.
Es gibt Fußballtore und Stangen für  Football mit Aussie rules.

...und es geht weiter, vorbei an diesen Stufen und den Bänken dort unten.

Schön bunt, hier bin ich aber eher selten, weil ich meistens oben lang laufe.

Bücherei von außen

Ein Garten, wo die 7. und 8. Klässler dran arbeiten.

Die Kunst-, Textil- und Holzarbeitsräume von außen

Turnhalle, Raum für die Examen und Theaterraum, als wird auch als Aula benutzt.
Bevor wir reingehen, müssen wir uns immer in 2-er Reihen aufstellen, was aber nicht so klappt.

Ein 2. Sportplatz für Basketball und Laufen und ein
Parkplatz für die 12. Klässler mit einem Auto.

Bushaltestelle

Und es geht weiter in Richtung ´village´

Da laufe ich immer vorbei

Eine moderne Kirche, irgendwo hier den Büschen.

Links sieht man schon Ritchies, einen Supermarkt

und Safeway, der andere Laden.

Von innen

Mount Eliza "Innenstadt"

Dort habe ich mein Praktikum gemacht-

Und wieder zurück in Richtung Mitte.

Und es geht zum Meer

Gefunden!

Welche Stadt ist das wohl in der Ferne?

Einmal nach rechts gucken
und nochmal gradeaus

das Meer,...und ganz viel Grün.

noch ein paar Meter
und da ist eine Möwe! xD

Ein Blick nach links

und wieder am Strand.

Es sind 11 Grad.

Es sieht aber wärmer aus und hat sich auch so angefüllt.

Schön!

KALT, aber als Norddeutsche muss man das doch aushalten :D.

Und wieder zurück.

Eine Art Kreisel in der Mitte des Ortes.

Rechts sind noch weitere Geschäfte.

Auf dem Weg zum Gym.

Dahinter ist die Schule.

Der Draht erinnert ein bisschen an ein Gefängnis, oder?

Und das Tor zum Gefängnis steht offen!

Vielleicht sollte ich nächstes Mal die Öffnungszeiten lesen, bevor ich am Wochenende hingehe...ab geht´s zurück nach Hause!

Der Sportplatz von der anderen Seite,

vorbei am Uniformshop

und zurück geht´s den langen Weg über die Ampel.

Einmal umgedreht: In der Ferne sieht man noch die Ampel.

Und weiter geht´s. Hier gehe ich jeden Tag nach der Schule entlang.

Wenn man rechts abbiegen würde, wäre das der
Weg, den ich manchmal mit Krystal, dem Hund, Gassi gehe.

Links ist der Highway nur 15 m entfernt, aber hinter den Bäumen.

Hier kan man ihn sehen und wenn man jetzt
noch ein bisschen weiter geht kommt man zu dem Haus. 

Ich hoffe, dass ganze war jetzt nicht zu verwirrend für euch und ihr wisst einigermaßen wo ich hier Tag für Tag lebe. Sonst habt ihr es ja meistens nur gesehen, wenn ich irgendwas unternommen habe. Die Schule wollte ich immer ungern fotografieren, wenn da Schüler waren, weil das ein bisschen komisch aussieht und ich sie auch ungern ohne zu fragen ins Internet stellen wollte. 
(Einige Leute haben mich am Samstag auch komisch angeguckt, wie ich da alles fotografiert habe, aber was soll´s. ich wollte einfach alles nochmal gerne fotografieren :).

Am Freitag habe ich für meine Gastfamilie Essen gekocht, weil ich für den Food Tech Unterricht eine Haupt- und eine Nachspeise, die typisch für ein anderes Land ist, kochen sollte. Ich habe hier für alle schon einmal etwas Deutsches gekocht und eine andere Schülerin hatte auch schon Deutschland genommen, also habe ich Österreichisch gekocht: Käsespätzle und Kaiserschmarren.
Ich, nachdem ich den Teig in eine andere Schüssel gekippt habe.

Den Teig mixen.

Zwiebeln braten, oder wie heißt das auf Deutsch nochmal?

Fertige Käsespätzle!

Weiter geht´s mit dem Kaiserschmarren.

Das ganze hat unerwartet lange gedauert (4,5 h !!!), war auch relativ anstrengend, hat aber auch Spaß gebracht. Es hat deswegen solange gedauert, weil ich die Spätzle für 6 Personen alle einzeln ohne Maschine schneiden musste und das zweifach, weil ich so schlau war und sie alle in eine Schüssel gepackt habe und sie dann alle wieder zusammengeklebt sind. Ich weiß, ich bin die Meisterköchin :D.

Tut mir Leid, dass der Post so lang geworden ist, aber ich wollte euch gerne einmal die Umgebung zeigen.

Ich habe hier jetzt noch 5 Wochen und werde die so gut es geht ausnutzen und genießen und ich hoffe ihr habt noch ein paar schöne warme Wochen!

Tschüss, 
eure Juli xx
Und der Nachtisch!

Sonntag, 9. August 2015

Spaziergang & Langlauf

Hallo,
inzwischen ist schon wieder einiges passiert. Ich war letzte Woche 3 Tage krank und konnte auch nichts essen. Mir geht es jetzt aber schon viel besser, auch wenn ich immer noch eine Erkältung habe. Wir waren letzten Sonntag nochmal an diesem schönen Strand, der aber diesmal viel "wilder" aussah:


                                                       Australischer Winter numero 1



meine Gastmutter und der Hund



So sieht der Stein aus der Nähe aus.




Australischer Winter numero 2

                                                       


Und dann waren wir heute mit meiner ganzen Gastfamilie und der Freundin von meinem Gastbruder Langlaufen. Ich bin zwar bis ich 11 war Ski gefahren, aber Alpin und nicht Langlauf und in den letzten Jahren bin ich auch nur noch Snowboard gefahren. Also hatte ich nicht wirklich irgendwelche Vorkenntnisse. Nachdem ich ungefähr 20 mal hingefallen bin und keine Energie mehr hatte (zum Teil wegen der Erkältung), hatte ich dann irgendwann den Dreh raus. Aber die Ski sind einfach so schmal und dann ist man hinten auch nicht mit dem Ski verbunden...


Gruppenfoto- So wie ich da gucke sehe ich voll jung aus, aber egal. Ist nen schönes Foto.

Irgendwann war ich dann auch in der Lage, den Berg runter und auf flachen Strecken zu fahren (ich war auch wirklich nicht immer die Letzte und konnte dieses verkehrt herume Pizza auf flachen Strecken (wie heißt das?) machen) aber Berg hoch war immer noch ein Problem... Bei einem bin ich ungelogen 4 mal hintereinander hingefallen, obwohl der nur 20 m lang war. Natürlich bin ich auch Berg runter ein paar Mal hingefallen, weil es echt ungewohnt war, Schneeflug und nicht parallel zu fahren, aber da war ich zum Glück nicht die einzige (ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass meine Gastfamilie 5 Jahre und die Freundin meines Gastbruders bis zum 12. Lebensjahr in Schweden gelebt hat). Ich war zwischenzeitig wirklich stolz, dass ich mithalten konnte: Naja bei allen, außer bei meinem Gastvater. Der ist einfach mal die 4-fache Strecke gefahren, ist aber sogar auch einmal hingefallen. Naja, insgesamt sind meine Langlaufkünste wohl beschränkt und ich habe mir nicht selten einen Skilift gewünscht, aber einige Sachen habe ich auch relativ gut hinbekommen.
Aussichtspunkt

Ich weiß, schöne Mütze...und jap, ich hatte nur ne Jogginghose
und wenn man tausend mal hinfällt ist die dann auch relativ nass.

kleines Monster greift nach Kamera. Das Foto fand ich irgendwie süß :)

Alles in allem bevorzuge ich eindeutig Snowboard fahren. Das ist einfach soviel cooler, schneller, aufregender und abwechslungsreicher... und ich konnte es leichter lernen. Es hat vom ersten Tag einfach sooo viel Spaß gemacht und ein Pro bin ich ja im Langlauf ja nun auch nicht grade... Es war mega anstrengend und ich habe fast die ganze Zeit gehustet, aber ich fand es gut, auch mal was Neues auszuprobieren, zumal ich Schnee in Australien wirklich nicht erwartet hatte, aber: Discover the unexpected!
australischer Winter numero 2, diesmal ein bisschen höher
Auf dem Rückweg haben wir alle 2 Stunden im Auto geschlafen, oder versucht zu schlafen. Ich beneide echt die Leute, die ohne Probleme einfach im Auto schlafen können! In ein paar Wochen werden meine Gastschwester und ich dann auch noch mit dem Outdoor Ed Kurs einen Langlauf -ausflug machen, dann aber 2 oder 3 Tage. Dann habe ich das wenigstens schon gemacht.
Jetzt sitze ich grade vor dem Feuer und bin voll fertig, aber es hat sich gelohnt und ich bin insgesamt auch stolz, dass ich eigentlich relativ gut mitkam, nach anfänglichen Bedenken.
Eure Juli <3